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Gestern war wieder so ein durchwachsener Tag. Heute erfüllt mich eine träge Unruhe, etwas Angst, ein wenig Müdigkeit. Ich ging am Abend zu K. in die Bar. Es kam noch ein Schauspieler/Model/Jus-Student und ein weiterer Schriftsteller, sagen wir, Student, und die Runde wurde immer lebhafter und lustiger. Am Ende weiß ich nicht wie viel Aperol ich getrunken hatte, und K. sagte noch zu M.: "Pass mir gut auf sie auf und bring sie gut heim." Außerdem versuchte K. mich zu küssen und ich war irgendwie irritiert und irgendwie war es süß, wie lieb er sich dabei anstellte, bei meinem unwillkürlichen Zurückweichen vielleicht peinlich berührt, doch heute mit Sicherheit schon wieder vergessen. Die Leute fragen mich auch immer nach dem, was ich schreibe und es ist mir unangenehm, nichts vorzuweisen zu haben oder nichts vorweisen wollen. In der Tat kann ich es nicht anders sagen als dass all das Reden über "Was Literatur sein sollte", "Was ein Gedicht können sollte," "Wie man Sprache benutzen sollte", mich zutiefst verunsichert hat oder ist es nur die Tatsache, dass ich nun mit dem Schreiben, das für mich immer so etwas zutiefst Persönliches war, die Möglichkeit, mich zurückzuziehen, das Leben zu verarbeiten, an die Öffentlichkeit treten sollen, mich dazu bekennen soll, mich davon trennen soll, es vertreten können soll, es, ja, benutzen können soll, in gewisser Art und Weise. Oder ist es die Tatsache, dass ich von meinem eigenen Schreiben nicht im Geringsten überzeugt bin, es lächerlich finde oder kitschig oder uninteressant oder unwichtig, ja, vor allem lächerlich wohl, und kindisch.
25.5.12 12:13
 


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